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Die Arbeitsgruppe Didaktik der Chemie am IPN bearbeitet Forschungs- und Entwicklungsaufgaben, die schulische und außerschulische Entwicklungen
von Interessen und
Kompetenzen von Lernenden untersuchen und auch den Übergang
Schule – Universität in einem neuen Schwerpunkt aufnimmt. Wie in früheren Projekten auch wird dabei die enge Verknüpfung von Forschungs- und
Praxisperspektiven angestrebt.
Innerhalb der Arbeitsbereiche am IPN zielen die Projekte auf verschiedene Ebenen des Bildungssystems:
Der Schwerpunkt Kompetenzmodellierung (Projekt MHC-C) legt eine Grundlage für die Entwicklung und Analyse von Aufgaben und Unterrichtseinheiten und
verbindet Wissenschaft und Praxis unter der Fragestellung der Kompetenzdiagnostik und -entwicklung.
In Zusammenarbeit mit Lehrkräften werden in den Projekten NaWi-5/6, NaWi-Kontext (Profiloberstufe) und NaWi-aktiv (Schwerpunkt: Förderung sozial
benachteiligter Kinder) Möglichkeiten
zur Förderung eines grundlegenden Verständnisses der Naturwissenschaften und deren Inhalte und Tätigkeiten, aber auch zur Förderung von Talenten
untersucht.
Neu aufgebaut werden soll ein Schwerpunkt zum Übergang Schule – Studium (Projekt chem-learning@university), wobei Voraussetzungen und Effekte auf Seiten
von Studierenden und (angehenden) Lehrenden erfasst werden sollen.
Über den Unterricht hinausgehend werden Maßnahmen zur Talentförderung untersucht. Hier ist zum einen angedacht, die Vernetzung schulischer und
außerschulischer
Institutionen systemischer zu untersuchen und zu fördern. Analysiert werden sollen Auswirkungen auf Schüler/-innen (Projekt ForschungsExpress), auf
Unterricht und auf die Lehrerbildung (Projekt ESTABLISH). Zum anderen sollen Wettbewerbe stärker als bisher Ausgangspunkt für Forschungsarbeiten
darstellen, etwa zur
Charakterisierung von Talenten oder zur Förderung von unterstützenden Institutionen (Lehrerfortbildung).
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